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NEWS · 2. Oktober 2026

RithumLIVE 2026: Rithum zeigt zwei Ebenen für Agentic Commerce

Auf der RithumLIVE in London hat Rithum am 30. September 2026 Rithum Commerce für schnellere Kanalstarts und RithumIQ für Verkaufsempfehlungen vorgestellt. Der Rat an Marken: Produktdaten so pflegen, dass KI-Agenten sie prüfen können.

Commerce und Intelligence: was Rithum in London gezeigt hat

Am 30. September 2026 hat der Commerce-Softwareanbieter Rithum auf seiner Veranstaltung RithumLIVE in London zwei Produkte vorgestellt: Rithum Commerce und RithumIQ. Laut dem Fachportal ChannelX beschrieb Produktchef Mausam Bhatt die Plattform in der Eröffnungsrunde als zwei Orchestrierungsebenen, Commerce und Intelligence.

Rithum Commerce bildet die Commerce-Ebene. Die Katalog-Engine Harmonizer bringt Produktdaten in das Format, das der jeweilige Marktplatz, das Dropshipping-Programm oder der KI-Agent verlangt. Nach Angaben von Rithum sinkt der Aufwand für einen neuen Kanal von rund 40 auf unter acht Stunden, und bei Pilotmarken waren 94 % der Produkte innerhalb eines Tages listbar. Für die Intelligence-Ebene steht RithumIQ. Es wertet Signale aus mehr als 55 Mrd. US-Dollar Jahres-GMV im Rithum-Netzwerk aus und empfiehlt, was zu welchem Preis und mit welcher Positionierung verkauft werden soll. Live geht nichts ohne Freigabe der Marke.

Was Agentic Commerce für Händler bedeutet

Bei Agentic Commerce übergibt der Käufer die Suche an einen KI-Assistenten wie ChatGPT oder Perplexity. Der Agent wählt Produkte aus, vergleicht sie und bestellt immer öfter auch selbst. Laut einem Rithum-Blogbeitrag vom Juni 2026 prüfen solche Agenten Verfügbarkeit, Preise, Lieferversprechen und Bewertungen anhand strukturierter Daten und übergehen Produkte, deren Angaben sie nicht bestätigen können. Das gilt für eigene Shops, Marktplätze und Social-Plattformen gleichermaßen. Der Zugang ist vorerst begrenzt: Ein Founders Program auf Einladung startet mit TikTok Shop, Target Plus und Walmart Marketplace; Marken und Händler in Europa können sich auf eine Warteliste für 2027 setzen lassen.

Was jetzt zu tun ist

Mit der Vorbereitung muss niemand warten, bis Rithums Werkzeuge in Europa ankommen. Vollständige Produktattribute gehören an den Anfang, danach Preise, Bestände und Lieferangaben, die auf allen Kanälen übereinstimmen. Strukturierte Produktfeeds sind verlässlicher, als KI-Crawler die eigenen Seiten auslesen zu lassen. Außerdem lohnt es sich zu verfolgen, wie die eigenen Produkte in KI-Antworten auftauchen.

Verlässliche Bestands- und Versanddaten beginnen im Lager. Bei TREEBERG in Nordhorn verlassen 98 % der Bestellungen das Lager innerhalb von 24 Stunden; Bestellungen, Bestand, Sendungen und Retouren stehen im Dashboard THub. TREEBERG arbeitet mit Shopify, Amazon, Etsy und WooCommerce, andere Plattformen lassen sich per CSV oder API anbinden.

Quellen

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