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NEWS · 2. Oktober 2026

Channable-Analyse: 77 % der Händler unter 60 Punkten im KI-Feed-Check

Channable hat die Produktfeeds von 9.689 Unternehmen auf seiner Plattform daraufhin bewertet, ob sie die Daten für Googles KI-Shopping enthalten. 77 % blieben unter 60 von 100 Punkten, weniger als 1 % erreichte die 80-Punkte-Schwelle.

Was Channable gemessen hat

Am 30. September 2026 hat die Feed-Plattform Channable auf ihrer Online-Veranstaltung IMPACT cube ein AI Readiness Audit vorgestellt. Das Werkzeug prüft, ob ein Produktfeed die Daten enthält, mit denen Googles KI-Shopping-Oberflächen wie AI Mode und Gemini arbeiten, und vergibt dafür bis zu 100 Punkte. In einer ersten Auswertung von 9.689 Unternehmen auf der Plattform lagen 77 % unter 60 Punkten, was laut Channable bedeutet, dass zentrale Produktangaben fehlen, unvollständig oder widersprüchlich sind. Weniger als 1 % kam auf 80 Punkte oder mehr. Ab dieser Schwelle gelten Produktdaten für Channable als vollständig für KI-Agenten optimiert. Die mittlere Gruppe beziffert das Unternehmen auf seiner Website mit 22 %.

Wie die Zahlen einzuordnen sind

Die Bewertung folgt einer eigenen Methode von Channable, die Attribute nach Googles Vorgaben dazu gewichtet, welche Produktdaten KI-Funktionen nutzen. Untersucht wurden nur Kunden der Plattform. Eine Marktstudie ist das nicht. Aufschlussreich ist die Auswertung trotzdem: Selbst die mittlere Gruppe hat laut Channable ihre Grunddaten gepflegt, ihr fehlen jedoch Attribute, die KI-Systemen Kontext für Fragen in natürlicher Sprache liefern. Google hat dafür sechs optionale Felder im Merchant Center eingeführt, darunter Frage-Antwort-Paare, Links zu PDF-Anleitungen, verwandte Produkte und einen Beliebtheitsrang. Weil die Felder freiwillig sind, meldet das Merchant Center keinen Fehler, wenn sie leer bleiben. Die Produkte bleiben freigegeben.

Was Händler jetzt prüfen sollten

Sinnvoll ist der Start bei den umsatzstärksten Artikeln. Preis und Verfügbarkeit im Feed sollten mit der Realität übereinstimmen, danach lassen sich die Fragen ergänzen, die Kunden in Bewertungen und Supportanfragen stellen. Anleitungen oder Größentabellen werden als PDF verlinkt, Zubehör und Ersatzteile als verwandte Produkte markiert. Den Beliebtheitsrang liefern die eigenen Verkaufszahlen. Google nimmt diese Felder über eine ergänzende Datenquelle an, der Hauptfeed muss dafür nicht umgebaut werden. Das Audit von Channable ist ein Weg, die Lücken zu finden: Kunden nutzen es direkt in der Plattform, und nach einer Registrierung lässt sich der Wert laut Anbieter kostenlos prüfen.

Korrekte Verfügbarkeit im Feed setzt einen korrekten Lagerbestand voraus. Bei TREEBERG in Nordhorn wird eingehende Ware innerhalb von 48 Stunden nach Ankunft eingebucht; Aufträge, Bestand, Sendungen und Retouren sind im THub-Dashboard einsehbar.

Quellen

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