NEWS · 4. Juni 2026
Welthandel 2026: stärkstes Wachstum seit 2017
Der Welthandel wächst 2026 schneller als je seit 2017. Der Globalisierungsgrad erreicht einen Rekordwert – erstmals wird ein Viertel aller Waren weltweit außerhalb des Herstellungslandes verkauft. Für uns bedeutet das: Käufer in Europa suchen immer häufiger nach Produkten ausländischer Verkäufer. Bis 2029 soll der Markt jährlich um weitere 2,6 % wachsen – stabil und planbar. Kurz gesagt: Der Einstieg in den EU-Markt war seit 10 Jahren nicht mehr so attraktiv wie jetzt.
Ein Viertel des Welthandels überschreitet Grenzen wie nie zuvor
2026 wächst der Welthandel schneller als zu jedem Zeitpunkt seit 2017. Der Globalisierungsgrad hat einen Rekordwert erreicht: Erstmals wird ein Viertel aller weltweit verkauften Waren außerhalb des Landes verkauft, in dem sie hergestellt wurden. Das ist mehr als eine statistische Randnotiz – es zeigt, dass internationale Lieferketten und grenzüberschreitender E-Commerce so normal sind wie nie zuvor.
Was das für Verkäufer außerhalb der EU bedeutet
Für Hersteller und Marken außerhalb Europas heißt das konkret: Käufer in der EU suchen aktiv nach Produkten von ausländischen Anbietern – und sind bereit, diese zu kaufen, wenn Lieferzeiten und Preise stimmen. Bis 2029 soll der globale Handel jährlich um weitere 2,6 % wachsen, ein stabiler und planbarer Trend, kein kurzfristiger Ausschlag.
Der Engpass ist selten das Produkt – es ist die Lieferung
Die größte praktische Hürde beim Eintritt in den EU-Markt ist nicht die Nachfrage, sondern die Lieferzeit. Ein Paket, das aus Asien oder Nordamerika versendet wird, braucht oft Tage bis Wochen und unterliegt Zollabfertigung – das schreckt Käufer ab, die an Lieferzeiten von ein bis zwei Tagen gewöhnt sind. Wer Ware vorab in ein EU-Lager bringt, verkürzt diese Lieferzeit drastisch und wirkt für den Käufer wie ein lokaler Anbieter.
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